Der Body Mass Index

Ob jemand als fettleibig oder adipös gilt, wird durch den Body Mass Index (BMI)* festgelegt. Diesen errechnet man, indem man das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Metern teilt. Ist der Wert größer als 25, gilt die Person als übergewichtig, ist er größer als 30 als fettleibig (Quelle: Website der WHO). Die Konsequenzen für den Körper eines fettleibigen Menschen sind nicht zu unterschätzen. Gemäß dem Adipositas-Zentrum Berlin reichen diese von Diabetes über Bronchialbeschwerden bis hin zu Sterilität oder Fehlgeburten. Durch eine Erhöhung des Cholesterinspiegels kann es zu Gallenblasenproblemen kommen, das Krebsrisiko steigt, für manche Krebsarten wie z.B. für Brustkrebs sogar um 50 %. Auch das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden oder an einer koronaren Herzkrankheit zu erkranken wird durch Fettleibigkeit höher. Auch nicht zu unterschätzen sind die psychosozialen Folgen dieser Erkrankung. Durch die mangelnde Beweglichkeit können sich fettleibige Personen schwer an sozialen Unternehmungen beteiligen, die körperliche Bewegung erfordern, sie werden von ihrer Umgebung oft ausgegrenzt. Hinzu kommt ein negatives Selbstbild, das in Kombination mit den vorgenannten Faktoren zu sozialer Isolation führen kann.** Fettleibigkeit ist inzwischen als Krankheit akzeptiert und für Betroffene finden sich viele Hilfen, um die Krankheit anzugehen. Was kann man als Betroffener tun?