Arthrose im Knie

Die Symptome einer Kniegelenksarthrose können vielfältig sein. Zunächst bemerken die Betroffenen nur einen Anlaufschmerz im Knie.
Die Möglichkeiten zur Therapie richten sich zum Einen nach dem Stadium der Arthrose und zum Anderen nach Faktoren wie dem Alter des Patienten und dessen Aktivitätsgrad.

In einem normalen Kniegelenk werden die Knochen von Oberschenkel und Unterschenkel beweglich verbunden. Damit die Knochen nicht aneinander reiben, sind die Kontaktflächen mit Knorpelgewebe als einer Art Gleitmittel umgeben. Dieses ist sehr glatt und federt Stöße ab. Gemeinsam mit dem Meniskus (innen und außen), Muskeln und Sehnen sowie Kreuz- und Seitenbändern, ergibt sich eine stabile Gelenkführung.

Als besondere Risikofaktoren für Knorpelschäden und damit Arthrose im Knie gelten vor allem Übergewicht, Einwirkungen durch Unfälle und Verstauchungen sowie O-Beine, X-Beine, fehlender Meniskus und Kreuzbandinstabilitäten. Auch Stoffwechselerkrankungen wie Rheuma, Gicht, Durchblutungsstörungen und Verkalkungen spielen eine große Rolle.

Die Kniearthrose kann dann vier Stadien erreichen. Zunächst kommt es zu einer leichten oberflächlichen Auffaserung des Knorpels, dann zu halbschichtigen Einrissen und breiteren Oberflächenauffaserungen. Diese werden im dritten Stadium stärker und büßen stark an Tragfähigkeit ein, bis zuletzt der Knochen freiliegt.